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Wärmedämmung ist eine wichtige Angelegenheit bei einem neuen Hausbau, doch nutzt diese wenig, wenn Lücken durch Unachtsamkeit bei der Ausführung der Arbeiten enstehen. Gerade beim Energiesparhaus ist es enorm wichtig, auf diese kritischen Punkte zu achten. Um solchen versteckten Wärmebrücken, Luftlöcher und feuchten Stellen auf die Schliche zu kommen gibt es modernster Technik, die Wärmebildkamera, das Verfahren nennt sich dann Bauthermografie. Es kann bei allen Häusern wie Fertighaus, Massivhaus, Passivhaus, KfW-60-Haus und KfW-40-Haus angewendet werden. Vorreiter in Sachen Passivhäuser sind unsere österreichischen Nachbarn. Ein interessantes Portal hierzu ist sicherlich die Webseite Passivhaus Österreich, die zu dieser Thematik sehr viele Fragen klärt.
Die Zielstellung der Bauthermografie besteht darin, mit möglichst geringem Zeitaufwand objektive Aussagen über den Zustand der Wärmeisolation von Gebäuden zu erhalten.
Vorteile
Architektonische Problemstellen, verdeckte bauliche Mängel können schon während der Bauphase durch die Analyse von erfahrenen Thermografen mittels hochauflösenden Thermografiesystemen entdeckt werden. Durch sehr anschauliche und aussagekräftige Falsch-Farbendarstellung können Dämmungsfehler schnell gefunden und noch während der Bauphase korrigiert werden um spätere teuere Folgeschäden und Energieverluste zu vermeiden und schnelles Energie sparen zu ermöglichen.
Die eigentliche Messung
Mit Hilfe geeigneter Sensoren, meist Quantendetektoren, kann die Strahlung die von Objekten mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt abgegeben wird, erfasst und durch das Planck'sche Strahlungsgesetz zugeordnet werden. Diese Darstellung wird dann Thermogramm genannt. Aufgrund des Materials welches untersucht wird läßt sich dann anhand der Emissionsfaktoren und Farbendarstellung die Temperatur ermitteln, so das Wärmebrücken schnell und einfach zu erkennen sind.
Der "Blower-Door"-Test
Beim Blower-Door-Test wird die Luftdichtigkeit von Wohngebäuden gemessen. Dazu wird ein Drucktest des gesamten Gebäudes durchgeführt. Mit Hilfe eines Gebläses wird dabei innerhalb des beheizbaren Bereichs eines Gebäudes eine stationäre Druck- differenz zur Umgebung aufgebaut.
Dies führt zu der allgemeinen Bezeichnung "Differenzdruckverfahren".
Die gebräuchlichste Messausrüstung für solche Untersuchungen heißt Blower-Door (blasende Türe), weswegen man auch vom "Blower - Door - Test" spricht.
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